“Manchmal muss man aus der Rolle fallen, um aus der Falle zu rollen.”
(Virginia Satir)
Theatertherapie
- für ein selbstbewusstes, starkes Kind-
In der Theatertherapie arbeite ich mit körperbezogenen und theaterverwandten Übungen, um einen inneren Prozess in Gang zu setzen, der ganzheitlich wirkt. Nicht nur im Kopf, sondern im Erleben und im Körper.
Wir arbeiten mit dem Schutz einer Rolle oder Geschichte und damit, so auch schwere oder bedrohliche Gefühle oder Anteile ohne Angst erleben (!) zu dürfen. Losgelöst von jedem Leistungsdruck oder Anforderungen.
Theatertherapie arbeitet mit Fehlerfreundlichkeit, Leichtigkeit und Lebendigkeit. Und mal ehrlich: Welche andere Therapieform kann das schon von sich behaupten?
Euer Kind kann sich völlig neu erleben und spüren und das ist transformativer als jede Gesprächstherapie.
„Ich liebe deine Spielfreude. Sie lädt ein, mitzumachen und sich zu trauen.“
— Kerstin S.
Eine Einzelsitzung umfasst circa 50 Minuten.
Zu Beginn einer Sitzung findet ein kurzes Warm-Up statt. Es arbeitet mit Körper- und Wahrnehmungsübungen, Spielen zum Auflockern und imaginativen Übungen. Es ist (je nach Kind) oft eher kurz, da Kinder meist schnell ins Spiel finden.
Danach folgt der Hauptteil mit der jeweiligen Methode. Völlig ohne Druck und auf Euer Kind und seine Bedürfnisse angepasst. Methoden hier könnten sein: Märchen, Lieblingsgeschichte, Helden-reise, Arbeit mit Requisiten, Handpup-penspiel, etc.
Abschließend besteht stets die Möglichkeit, über das Erlebte zu sprechen. Dies geschieht meist über ein bis zwei therapeutische Fragen meinerseits.
Ein Abschlussritual beendet die Sitzung.
Anmerkung: Ich schaue sehr individuell, was Euer Kind an jedem Tag braucht. Dabei entscheidet auch das Kind, in welche Richtung die jeweilige Sitzung geht.
Ablauf einer Sitzung
Theatertherapie ist…
erlebnisorientiert
Auch Kinder haben bereits viele Schutzmechanismen und reden ungern über ihre Probleme oder Gefühle oder können es schlicht nicht verbalisieren. In der Theatertherapie werden Anteile gesehen, gespielt und erlebbar gemacht, die unter viel Unsicherheit, Anspannung und Blockaden verschollen gegangen sind. Durch das aktive Erleben im Rollenspiel werden Stärke und Selbstbewusstsein ganzheitlich und spürbar wieder freigelegt. Und das alles im Schutz einer Rolle.
körperbezogen
Als Körpertherapeutin liegt mein Fokus immer auch auf der Arbeit mit dem Körper und seinem individuellen Ausdruck von Leid. Über den Körper gelangen wir in der Theatertherapie an viel tief sitzendere Emotionen und Entwicklungsblockaden als mit einer reinen Gesprächstherapie.
So wirkt die Theatertherapie ganzheitlich und nicht nur im Verstand.
ressourcenorientiert
Es geht in der Theatertherapie nicht darum, zu schauen, was bei Eurem Kind alles nicht gut läuft. Da die Methode immer mit dem Hier und Jetzt arbeitet schauen wir, welche Ressourcen und Fähigkeiten da sind, aber aktuell noch verschüttet sind. Behutsam fördern wir diese wieder zutage und stärken so den Selbstwert und die Selbstwirksamkeit Eures Kindes.
Euer Kind löst sich von negativen Glaubenssätzen über sich selbst und entwickelt wieder ein positives Selbstbild.
und macht Spaß!
Auch wenn wir nicht immer nur lachen: Die Theatertherapie ermöglicht es, auch starke Gefühle mit Leichtigkeit und im Schutze einer Rolle zu erfahren. Was mich an der Methode immer wieder fasziniert, ist, wie sehr wir uns in Freude, Spiel und Leichtigkeit entwickeln können. Zu spielen heißt zu leben.
Theatertherapie hilft bei…
Ängsten, Depressionen, Rückzug, Traurigkeit
Aus Erstarrung und Ohnmacht wird in der Theatertherapie Lebendigkeit, Leichtigkeit und Freude. Alle Anteile dürfen da sein, werden gesehen und gewertschätzt.
Selbstunsicherheit und -selbstzweifeln
Im Schutze einer Rolle oder Geschichte werden die Kraft und die verborgenen Fähigkeiten Eures Kindes sichtbar. Durch die Beteiligung des Körpers wird das Selbstbewusstsein auch auf Körperebene spürbar und unmittelbar gestärkt- auch nach der Therapiesitzung.
Sozialen Phobien, Mobbing, Schulstress
Im geschützten Rahmen werden heilsame, neue Erfahrungen im sozialen Kontakt gemacht. Die Wertschätzung, das Rollenspiel und der Kontakt fördern soziale Kompetenzen.
und vielem mehr
z.B. Traumata, Burn-Out, Esstörungen, Persönlichkeitsstörungen, somatischen Erkrankungen, somatischem Stress